RUB lädt zur Tagung „Pop und Gender“ ein
Pussy Riot, Femen, der Hashtag #aufschrei: Aktuelle Medienphänomene drehen sich immer häufiger um das Rollenverständnis von Frauen und Männern. Die Tagung „Pop und Gender – Forschung an der Schnittstelle von Medienwissenschaft und Gender Studies“ nimmt diese Entwicklung am 3. Juli 2014 an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) in den Blick.

Internationale Expert*innen
Am Vormittag der Tagung stellen internationale Expert*innen aus den Bereichen Medienwissenschaften und Gender Studies ihre Forschung vor. Die Vorträge werden gehalten von Dr. Christina Scharff (Kingʼs College London), Dr. Andrea Seier (Universität Wien) und Prof. Dr. Marcus Kleiner (Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation Stuttgart). Nachmittags werden in zwei Workshop-Panels unterschiedliche Themen aus dem Bereich der Popkultur zusammen mit den Teilnehmer*innen erarbeitet. Im ersten Block bieten die Rapperin Sookee und die Missy Magazin-Journalistin Stefanie Lohaus jeweils einen Workshop an; die Autorin Emely Neu, die Diplom-Sozialpädagogin Stephanie Weber und Kulturwissenschaftler*in Susanne* Kleinfeld sind in den Workshops danach am Zuge.

Kostenlose Teilnahme
Die Tagung startet um 9 Uhr und endet gegen 17 Uhr. Veranstaltungsort ist das Veranstaltungszentrum (VZ) der Ruhr-Universität Bochum. Die Teilnahme ist kostenlos; alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Um eine Anmeldung per E-Mail an popundgender@rub.de wird gebeten. Anmeldeschluss ist der 23. Juni 2014.

Theorie und Praxis
Ziel der Tagung ist es, eine Verbindung zwischen Theorie und Praxis herzustellen und durch eine interdisziplinäre Perspektive den vielfältigen Themenbereich zu erkunden. Fernsehen und Film finden dabei genauso Beachtung wie Musik und Literatur. Studentisches Projekt
„Pop und Gender – Forschung an der Schnittstelle von Medienwissenschaft und Gender Studies“ wird von RUB-Studierenden im Rahmen des Optionalbereichs organisiert. Gefördert wird es vom Projekt inSTUDIES, der sozialwissenschaftlichen Fakultät und dem Institut für Medienwissenschaften der RUB. Weitere Sponsoren sind der Fachschaftsrat Gender Studies und das Frauen*LesbenReferat der RUB.